Wednesday, July 27. 2005Nerd, Nerd, oh my Nerd, NerdDer neue Hirsch im Mainframewald
IBM hat wieder ein neues Kind ihrer z Serie auf den Mark geworfen, den z9.
Ziel der Einführung des System z9 von IBM ist unter anderem wieder mehr Marktanteil im High-End Server bereich zu erlangen. Das hat sich IBM auch einiges kosten lassen, denn die Entwicklung kostete 1,2 Milliarden $. Besonder wurde bei der Entwicklung auf offene Standarts und Datensicherheit geachtet. IBM plant 5 verschiedene Modelle des z9 rauszubringen, S08, S18, S28, S38 und S54 wobei letzterer bis zu 512 GB RAM besitzen kann. Die z9 besitzt sog. Multi-Books, die jeweils aus einem Multichip Modul besteh welches Prozessor, Speicher und andere Komponenten bestehen. 4 Multi-Books kann die Maschine aufnehmen. 250.000 $ kostet der Spaß. Heise.de IBM z9 109 Monday, July 25. 2005Hmm...
- alles ist eine Datei (wirklich alles z.B. /dev/screen, etc.)
- Hierarchisches Dateisystem (Files-11,Fossil) - funktionen eines verteilten Betriebssystems (keine unterscheidung zwischen local und remote Dateien, in verbindung mit Dateisystem), native unterstützung von Clustering und Grid Computing - vollkommene POSIX- Kompatibilität, Binärausführung von Linux/Unix Software (wie Janus (Sun Microsystems) - eingebaute Funktionen um virtuelle Systeme zu erstellen (Xen, Jails, Container) - Microkernel VMS + *BSD + UNICOS + Plan9 + L4 = Saturn :) Sunday, July 24. 2005Der Amiga wird 20 Jahre![]() Es ist der 23. Juli 1985. Wir befinden uns in New York, genauer gesagt im Lincoln Center. Was passiert dort, oder drücken wir es anders aus: was passierte da? Eine Legende wurde geboren, der Amiga. Den am 23. Juli 1985 hat Commodore den Amiga vorgestellt. Es hat fast 3 Jahre gedauert bis die Gruppe um Jay Miner den Amiga, Arbeitsname Lorraine fertigstellte. Höhen und Tiefen haben sie während dieser Zeit erlebt. Öfters war das Projekt Amiga kurz vor dem aus. Nachdem Commodore Amiga aufgekauft hatte, gab es oft Streit, da Commodore etwas anderes wollte als Jay Miner. Dem außen vor hat es Commodore geschafft, einen Computer auf den Markt zu bringen, der seiner Zeit weit vorraus war, besonders wenn es um seine Grafik und seinen Sound ging. Die Einführung des Amiga an diesem 23. glich einen Schaulauf der Stars. Neben Andy Warhol und Debbie Harry. besser bekannt als Blondie anwesend. In Deutschland feierte der Amiga seine Premiere im März 1986 auf der CeBIT. Kostenpunkt: über 3000 DM. ![]() Ein paar Technische Daten des Amiga (1000): Der Amiga 1000 besaß einen Motorola MC68000 mit 7,14 Mhz und 256 KByte RAM. Ihr standen zur damaligen Zeit enorm viele Farben zur verfügung, genau 4096. Dies machte sie perfekt für Grafikarbeiten. Auch das Betriebssystem war faszinierend: es war vollkommen Multitaskingfähig und besaß eine eigene GUI. Aufgeteilt war es in 2 Teile: dem Kickstart, der im sich im ROM befande und alle Basisfunktionen beinhaltete, sowie den Workbench, der sich auch einer Diskette befand, und der die GUI beinhaltete. Außerdem konnte das Betriebssystem Prozesse synchronisieren, was zur damaligen Zeit nicht üblich war. Weitere Informationen findet man hier: Amiga 1000 Kickstart/Workbench 1.x Geschichte Amiga Amiga Homepage Saturday, July 23. 2005Inside the Cell Processor
Alle Welt redet im moment nur von einen Prozessor: Cell. Ein wahnsinniger Chip der alleine schon an die 256 GFLOPS leisten soll. Doch wie schafft das dieser nur 221 mm² große Chip?
Der Cell ist und bleibt ein "normaler" IBM PowerPC. Er dient dem Chip als Steuerungsprozessor, wie die Skalareinheit in einem Vektorprozessor. Im Cell Prozessor nennt man dies Skalareinheit auch PXU. Unterstützt wird diese PXU durch die APU, die Attached Processing Units. Sie sind, grob gesagt die Co- Prozessoren des Cell Prozessors. Insgesamt besitzt der Cell Chip 8 APU's, wobei jede APU eine eigene Arithmetische Logische Einheit (ALU) mit eine 128 Bit Register mit je 128 Bit pro Register, die mehrere gleiche Operationen ausführen kann. Der APU stehe außerdem noch 256 KByte lokaler Speicher zur verfügung Der PXU sowie die 8 APU's sind über den Element Interconnect Bus (EIB) verbunden, wobei die PXU und jede APU mit jeweils 16 Byte pro Takt auf den EIB zugreifen können. Ebenfalls sind an der EIB 2 I/O Controller angeschlossen, die einen zusammen einen Datendurchsatz von 76,8 GBytes/s haben, und es sind zwei Memory Controller angeschlossen mit einem Zugriff von 25,6 GByte/s. Zu dem Cache sei noch zu sagen das die PXU über 512 KByte L2-Cache besitzt, und der Cell Prozessor so insgesamt 2,5 MByte Cache besitzt.Noch als zusätzliche Information: die APU's sind Vektorprozessoren. Insgesamt besteht der Cell Prozessor aus: - 1 64Bit PowerPC Prozessor (nicht auf Basis eines 970 oder G5) - 8 Attached Processing Units - 1 Element Interconnect Bus - 1 Direct Memory Access Controller (DMAC) - 2 2 Rambus XDR Memory Controller - 1 Rambus FlexIO (Input / Output) Interface Weitere Technische Daten: - Taktfrequenz von 4 Ghz - eine Speicherbandbreite von 25,6 GByte die Sekunde - eine I/O Bandbreite von 76,8 GByte/s - 256 GFLOPS/s bei einfacher Präzision, und - 25 GFLOPS bei doppelter Präzision - eine Die (Prozessorkern ohne Gehäuse) Größe von 221 mm² - 235 Millionen Transistoren - und 40 - 60 Watt Leistungsaufnahme. Hier sind nochmal 2 vereinfachte Darstellungen des Cell Prozessors, und einer APU: ![]() Cell Prozessor ![]() APU Wer mehr über den Cell Prozessor wissen will der möge sich folgende Links anschauen: IBM Research Cell Architecture Explained Version 2 The Cell Chip Thursday, July 21. 2005Kleine Einführung in VMS![]() Wer kennt das nicht: Man hat sich grade einen Account auf einem Rechner besorgt und man merkt das man mit dem OS da garnicht klar kommt. Nun, wenn dieses OS VMS bzw. OpenVMS ist so habt ihr hier eine kleine Anlaufstelle gefunden, in dem ich euch einen kleine Einstiegshilfe gebe wie ich grundlegend mit VMS/OpenVMS klarkomme (ich werde ab hier nur VMS sagen) . Grundlegendes VMS ist vollkommen anders im vergleich zu Unix oder Linux. Wer von sich denkt das er ein Guru in der bedienung seines Unix oder Linux Systems ist, dem soll gesagt sein das er mit seinem wissen in VMS nicht weit kommt. Die Kommandos sind grundlegend anders als in Unix. Alle befehle von VMS kann man in zwei arten nutzen. Man kann sie entweder komplett ausschreiben, oder man schreibt nur die ersten drei Buchstaben hin. Beides geht. Eine kleine hilfe die VMS bietet ist der Userdialog. Bei Befehlen die weiter Parameter erfordern, wird, sofern keine Parameter angegeben wurden, ein Abfragedialog gestartet der sich die erforderlichen Parameter erfragt. Nun lange genug geschrieben, ab an die Currywurst! Erste Schritte VMS ist wie Unix ein Multiusersystem, was bedeutet das du dich zuerst in das System einloggen musst. Hast du das gemacht erscheint auch schon dein Kommandoprompt. Der kann von System zu System unterschiedlich aussehen. Einige sehen so aus: USERNAME:SYSTEMNAME$ oder SYSTEMNAME$ Was allerdings immer gleich ist, ist das $ ;) Nun was machen wir jetzt? Schauen wir uns erstmal das System an. Dies machen wir mit dem Befehl SHOW SYSTEMDieser Befehl ist vergleichbar mit dem uname -a und ps Befehl von Unix. Er Zeigt uns erstmal die Systemversion, das Datum, Zeit und die Uptime. Danach kommt eine Auflistung über die grade laufenden Prozesse. Das ganze könnte dann wie folgt aussehen MYVMS$ SHOW SYSTEM Kleiner Hinweis: Die Befehle müssen nicht immer groß geschrieben werden. Ich mach das nur damit sie mehr rausstechen. Befehle können in VMS groß oder klein geschrieben werden. So nun haben wir erstmal ein paar kleine Infos gesammelt. Sammeln wir mehr ;) Wir wollen nun ein wenig über die Speichergeräte wissen. Das machen wir so: SHOW DEVICE Danach werden (meistens) ne Menge an Geräte aufgelistet. Jetzt weißt du auch was für Laufwerke an der Maschine angeschlossen sind. Später kannst du so auch sehen auf welchem Speichergerät du genau bist. Nun ein SHOW Befehl will ich euch noch auf dem Weg geben SHOW USER Dieser Befehl macht genau das, was who unter Unix macht: es zeigt dir die grade eingeloggten User. So könnte es dann aussehen MYVMS$ SHOW USER Versucht auch mal bei den SHOW Befehlen ein /FULL anzufügen, etwas so SHOW XYZ/FULL Arbeiten mit Verzeichnisen Nun kommen wir zu etwas anderem: Verzeichnis Wechseln, anzeigen usw. Wenn wir in Unix den Inhalt unseres Verzeichnises anzeigen lassen wollen geben wir ls ein bzw. ls -l. Dies ist in VMS nicht möglich (jedenfalls standartmäßig nicht ;P) Hier geben wir das aus *-DOS bekannte DIR ein. Das würde dann in etwa so aussehen: MYVMS$ DIR . Das ist nun der Inhalt meines Standartverzeichnises MYDIR, in das ich bei jedem Login bin. Sagen wir ich möchte jetzt in das HAL Verzeichniss (HAL.DIR;1). Das mache ich wie folgt MYVMS$ SET DEFAULT [.HAL] Mit diesem Befehel wechsel ich a) in das HAL Verzeichnis und b) setze ich somit mein Login Verzeichnis nach MYDIR.HAL um. Da ja auch einige von uns Kontrollmenschen sind, kontrollieren wir nochmal obn wir auch wirklich in .HAL sind SHOW DEFAULT Das ergebniss dürfte dann so aussehen MYVMS$ SHOW DEFAULT Nun wollen wir wieder zurück, so haben wir 2 Möglichkeiten. Entweder geben wir SET DEFAULT [-] was bedeutet das wir ein Level zurückgehen, oder wir geben SET DEFAULT [MYDIR] Was genau das gleiche macht wie [-]. So als letzten Punkt wollen wir noch ein Verzeichnis erstellen. Das geht ganz simpel mit CREATE/DIR [.TEST] und schwups, wir haben ein neues Verzeichnis. Nun ich habe weiter oben ja den befehel SHOW DEVICE erläutert. Nun wie wir jetzt ja mit dem Befehel SHOW DEFAULT herrausgefunden haben, welchen Namen unsere derzeitige Platte hat, wollen wir den Ort mal wechseln. VMS bietet da eine Hilfe, und zwar die sog. Labels. Das sind ganz einfach nur Namen die man den Platten geben kann. Wir sind im moment auf MYDISK, wollen aber auf DISKMY wechseln: MYVMS$ SET DEFAULT DISK$DISKMY:[000000] Was macht dies? Nun wir wechseln zur Platte DISKMY in das / Verzeichniss wie man bei Unix nun sagen würde. Arbeiten mit Dateien Jetzt kennen wir uns schon mit den Verzeichnisen aus. Nun wollen wir auch ein wenig mit Dateien arbeiten. VMS hat als Editor den Edit mit dabei. Ihr ruft ihn auf mit EDIT Ich nutze ihn aber nicht, da ich mit ihm überhaupt nicht klar komme, und da er mir auch immer falsch angezeigt wird. Aber zum glück hat OpenVMS vi dabei, den ihr bestimmt aus Unix und Linux kennt. Erstellt eine Datei mit vi. So kommen wir zu den Basics. Kopieren: COPY datei DISK$MYDISK:[MYDIR.HAL]datei Hiermit Kopieren wir die Datei "datei" in das Verzeichnis HAL. Löschen: DELETE datei; Wichtig hierbei die Wildcard ; mit anzugeben DELETE datei;* Löscht alle Versionen von der Datei "datei" DELETE *.*;* Löscht alles im Verzeichnis Du kannst aber nur Dateien löschen die ein D in ihren Dateischutz haben. Dies kannst du einfach setzen mit dem Befehl SET FILE/PROTECTIO=O:RWED datei Umbenennen/Verschieben: Wenn du eine Datei umbenennen willst oder sie Verschieben willst mach das mit RENAME datei [MYDIR]datei2 Wenn du die Datei verschieben willst, gib hinter MYDIR das entsprechende Verzeichnis an. Inhalt einer Datei anzeigen: Bei Unix hat man dafür ja den Befehl cat, bei VMS machst du dasmit TYPE datei Suchen: Suchen ist eine stärke von VMS. EIn kleines Beispiel: SEARCH *.txt Hallo Dieser Befehl sucht in jeder.txt Datei im aktuellen Verzeichnis nach dem Wort HALLO,Hallo,hallo, etc. Dateischutz: Wir können auch in VMS den Zugriff auf Dateien für andere Benutzer beschränken. Das machen wir wie folgt: SET FILE/PROTECTION=(S:RWED,O:RWED,G:RE,W) datei So was macht dieser Befehl? Also System (S) und Owner/Besitzer (O) können mit der Datei alles machen, Read (R), Write (W), Execute (E) und Delete (D). Andere Gruppenmitglieder (G) können nur Read (R), Write (W) und Execute (E). Willst nur du zugriff auf eine Datei haben so gebe SET FILE/PROTECTION=O:RWED datei ein. System überwachen Wer will nicht mal wissen welche Prozesse grade laufen, oder wie der Status der Laufwerke ist? Das alles kann man mit dem Befehl MONITOR herrausfinden. Wollen wir wissen welche Prozesse grade laufen, dann müssen wir MONITOR PROCESS eingeben. Wollen wir wissen wie der I/O Status der Laufwerke ist, dann müssen wir MONITOR DISK eingeben. Das kann man jetzt noch ewig so weiterführen. Schaut euch mit HELP MONITOR einfach mal an was man da alles sehen kann. Das könnt ihr übrigends auch bei jedem Befehl so machen. Mensch was kompliziert! Wie kann ich das ein wenig Unix like machen? Ganz einfach: wenn ihr anstelle von SET DEFAULT das cd haben wollt so gebt CD :== SET DEFAULT ein. Jetzt könnt ich einfach mit CD [MYDIR.HAL] das Verzeichnis wechseln. Jetzt kannst du das auch mit pwd machen, und jedem anderen Befehl den du ändern willst. Allerdings musst du das bei jedem erneutem einloggen wir neu einstellen. Bei ls empfehle ich euch es wie folgt zu machen: LS == "DIR/SIZ=ALL/WIDTH=FILE=40/DAT" Nun das war es auch schon so fast. Ich werde nach und nach immer mal wieder ein paar Befehle hinzufügen, aber im großem und ganze wisst ihr nun wie man VMS grundlegend bedient. Deutschlands neuer Supercomputer
Deutschland hat einen neuen schnellsten Computer. Im HLRS von Stuttgart steht er nun, ein aus 72 Knoten bestehender NEC SX-8 Vektorechner. Komplett hat das System 576 Prozessoren und leistet 12,7 TFLOP/s. Außerdem ist die Maschine nun der schnellste Vektorrechner in Europa. Gekostet hat's auch ein wenig: 35 Millionen €.
NEC SX-8 beim HLRZ Stuttgart Die Maschine in der Top500 Liste NEC SX-8 Wednesday, July 20. 2005UNICOS von Cray![]() Welcher Name steht in der IT-Welt stellvertretend für Supercomputer? Ja genau es ist der Name Cray. Seit über 30 Jahre beglückt uns die Firma Cray nun mit Supercomputern, von denen zumindest die Maschinen, die noch unter der Regie von Seymour Cray erschienen wahre Kunstwerke waren, sowohl vom technischen Gesichtspunkt aus als auch vom Designtechnischen Punkt. Doch was ist der bester Computer ohne sein Betriebssystem. Bei Cray ist es UNICOS, ein wie der Name schon sagt auf Unix basierendes Betriebssystem. Doch vergleichbar mit einem UnixWare, einem *BSD oder einem Linux ist UNICOS auf keinen fall. Der eine oder andere könnte sich jetzt vorstellen das man doch einfach Linux oder NetBSD (of course, it runs) auf den Cray portieren könnte, was im grunde machbar wäre. Allerdings wäre der aufwand enorm, besonders bei den Prallelmaschinen von Cray. Linux müsste dann auf jeden parallelen Prozessor gebootet und dann über das Netz gekoppelt werden. Aufwand: Enorm Doch was mach UNICOS nun aus? UNICOS ist ein skalierbares verteiltes Betriebssystem, was bedeutet das nur ein Betriebssystem Kern auf mehreren Prozessoren operiert. Fügt man neue Prozessoren hinzu so genügt nur ein neuer Setup Eintrag, bei Produkten der Konkurrenz ist allerdings meistens die Anzahl der Prozessoren begrenzt, und ein hinzufügen neuer Prozessoren erfordert meistens das Neulinken des Kerns. Wieder neuer Arbeitsaufwand. Auch wenn UNICOS auf keinem Rechner der nach der von-Neumann Architektur arbeitet, so ist es doch auf verschiedenen Plattformen von Cray einsetzbar. Neben den Cray-typischen Einprozessor-Vektorcomputern, läuft es auf den MPP Rechnern, den Massiven Parallel Prozessor Rechner von Cray wie T3D und T3E (hier läuft UNICOS übrigends auf Alpha AXP Prozessoren von DEC respektiv Hewlett Packard) und den PVP's, den Parallelen Vektor Prozessor Rechner wie C1, XMP und YMP. Sonst gibt es nicht viel über UNICOS zu erzählen. Im inneren ist und bleibt es ein Unix, somit ist auch die Bedienung gleich. Allerdings sollte gesagt werden, das auf UNICOS kein X11 läuft. Warum? Nun klassisch arbeitet man nie direkt an einer Cray. Die Cray Maschine ist ein reiner Numbers Chruncher, sie enthält keinerlei Speichersysteme, und keinerlei I/O Einheiten, außer dem Speziallink System von Cray. All diese aufgaben übernehmen andere Maschinen die über das o.g. Link System verbunden sind. Wer einmal ein UNICOS System selber nutzen möchte kann dies gerne machen: Cray-Cyber bietet für (fast) jederman einen Shellzugriff per SSH oder Telnet zur Verfügung auf ihren Cray Y-MP EL. Dieser, zu der Kategorie lüftgekühlter Vektor Mini Supercomputer gehörende Rechner hat zwar nicht die Dimensionen eines Cray C1, aber technisch gesehen braucht er sich nicht zu verstecken. Seine 4 Vektorprozessoren leisten zusammen mit dem 1024 MB großen Arbeitsspeicher ca. 460 MFlops (MFlops= Millionen Fließkommaoperationen in der Sekunde). Mehr Informationen findet man hier: Cray Y-MP EL bei Cray-Cyber Tuesday, July 19. 2005Die Sonne mit der Galaxie und dem Niagarafall![]() Wie es nun aussieht Plant Sun Microsystem wieder einen Meilenstein in der Prozessorarchitektur zu erschaffen, den Niagara Chip. Doch was ist Niagara nun genau? Laut Sun ist er ein radikaler CMT Prozessor (Chip Mulithreading) mit insgesamt 8 Kernen. 8 Kernen in Zeiten wo AMD und Intel grademal Prozessoren mit 2 Kernen rausbringt ;) Jeder dieser 8 Kerne kann 4 Threads laufen, nach Adam Riese insgesamt dann 32 Threads die gleichzeitig bearbeitet werden können. Der Grundbaustein bleibt aber wie gehabt die SPARC Architektur der Version 9. Somit bleibt es ein SPARC, allerdings mit diesen Schmerzbereitenden 8 Kernen. Sun Solaris 10 und alle anderen Softwareprodukte für den Sparc werden auch auf den Niagara Chip laufen. Die ersten Systeme sollen laut Sun 2006 ausgeliefert werden. Wir können also gespannt sein. Ob er wohl gegen den Cell ankämpfen kann? Ein Bild finden wir hier, direkt aus dem Blog von Jonathan Schwartz Blog: Sun Niagara Prozessor Nun kommen wir zu Punkt 2 auf unserer Tagesliste: Galaxy. Wie einige hier ja wissen, bietet Sun ja nicht nur Server/Workstations mit ihren SPARC an, sondern seit neustem auch mit AMD's Opteron Prozessor. So hat nun den von Sun betitelte "Hardware-Guru" Andreas von Bechtolsheim die neuen Generation von Sun's Opteron Server entwickelt, mit dem schönen Namen: Galaxy. Was ist bisher drüber bekannt? Nun ich weiß nicht viel drüber, nur das Galaxy skalierbar bis zu 16 Prozessor Kernen ist, und neben Solaris und Linux auch Windows unterstützen wird. Ja genau, Sun-Mensch Scott Mc Neill hat letzten den Weg frei für Windows auf Sun's gemacht. Wir können gespannt sein was uns Sun im nächsten Jahr bieten wird. Mehr Infos zu Galaxy werden wir auf der Sun SPEED64 Roadshow 2005 erfahren können. Sunday, July 17. 2005Screenshot JuniSaturday, July 16. 2005Etwas ist da draußen...
..und falls es wirklich so ist, helfe ich dabei es zu finden ;)
Ja ich hab mich heute mal bei SETI@home angemeldet. Wer es nicht kennt: SETI@home ist ein Weltweit verteiltes Rechnernetzwerk indem man seinen eigenen Rechner einbinden kann. Man bekommt dann bestimmte Astronomische Daten die dann auf seinem Rechner durchgerechnet werden, und nach beendigung wieder zurück zum Master geschickt wird. Hier ist mein Profil
Friday, July 15. 2005SysInfos mit einem Befehl zur Hand
Da bei mir grade langeweile herrscht, hab ich auf einen Denkanstoß von Brian aus ein kleines Shellscript geschrieben das mir alle wichtigen Infos ausgibt. Einfach mit vi oder einem anderen Editor eine Datei names "Inf" (oder je nach belieben) erstellen mit folgenden Inhalt:
#! /bin/sh Danach abspeichern ;) und chmod +x inf ausführen. Jetzt kann man das ganze mit ./inf ausführen. Wednesday, July 13. 2005Ferien...
Ja heute war auch für mich der letzte Schultag. Damit habe ich nun endlich die Einjähirge Berufsfachschule - Wirtschaft - für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen beendet. Zeugnisdurchschnitt ist 2,3.
Deutsch: 4 Englisch: 3 Politik: 3 Religion/Ethik: 2 Allgemeine Wirtschaftslehre: 3 Rechnungswesen/Controlling: 3 Wirtschaftspraxis: 2 Bürokommunikation: 2 Grundlagenwissen Internet: 1 Gestaltung von Webseiten und Präsentationen: 2 E-Commerce: 2 Datenbanken in der kaufmännischen Praxis: 1 Bemerkung: Er hat im Schnellschreiben am PC 220 Anschläge pro Minute erreicht SGI Altix 330
SGI hat nun einen neuen Server rausgebracht, der wie SGI selber sagt, Linux und Supercomputer für die Massen bereitstellt. Der Server ist ein normaler 19" Rackmounted, 1 HE Server mit dem Intel Itanium Prozessor. Interessante Maschine, wirkllich.
www.sgi.com Tuesday, July 12. 2005Neuzugang in meiner Sammlung
Heute hat mir der Mann von der GLS endlich mein DEC VMS 5.5-2 gebracht *freude*
Das ganze Paket bestand aus folgendem Inhalt: ![]() Links oben haben wir 4 TK50 Datenbänder mit den Installationsdaten, Sicherheitsupdates, etc. gleich unterhalb der TK50 Bänder haben wir eine Schachtel mit 2 CD's (BIN CD 1/1 und VAX Security MUP 3) Dann geht es weiter mit den Informationsblättern und Handbüchern: (jede reihe je von links nach rechts Oberste Reihe - OpenVMS Release Notes Addendum for VMScluster Systems - OpenVMS VAX Version 5.5-2H4 Release Notes and Update Procedures + Compact Disk Booklet - Software Bill of Material Mittlere Reihe - VMS Upgrade and Installation Supplement: VAXstation 3100,4000 and MicroVax 3100 Series - Software Product Description - Cover Letter for OpenVMS VAX Version 5.5-2H4 Unterste Reihe - VMS Version 5.5 Upgrade and Installation Manual - VMS Version 5.5-2 Release Notes - VMS Upgrade and Installation Supplement: VAX 4000 Series and MicroVAX, VAXstation and VAXserver 3200, 3300/3400, 3500/3600, 3800/3900 Series
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